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24.08.2007 11:43
voynich-manuskript![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Es war einmal ein Mann namens Wilfrid M. Voynich, ein ehrgeiziger Buchhändler, der 1912 in Italien, im Jesuiten-College bei der Villa Mondragone in Frascati, ein seltsames Buch entdeckte. Als er es durchblätterte, sah er viele gezeichnete Bilder von Sonnenblumen, Sternen, Tierkreiszeichen, Meerjungfrauen und einigen Pflanzen, die ihm unbekannt waren. Am meisten jedoch stutzte er, als ihm die seltsamen Buchstaben auffielen. Er konnte keines der Worte lesen! Da Voynich sich ganz gut mit Sprachen auskannte und sich fast sicher war, so etwas noch nie zuvor gesehen zu haben, kaufte er den Jesuiten des Ordens das Buch für wenig Geld ab. Danach übergab er einige kopierte Seiten an die besten Decodierer des Landes, doch selbst nach monatelanger Forschung konnten sie nicht einen Satz entschlüsseln. Sie teilten ihm mit, dass es eine bisher unbekannte Sprache sei, mit der sie es hier zu tun hätten. Das Problem der Entschlüsselung dieser seltsamen Sprache oder Schrift, hält bis in die Gegenwart an. Sicher ist nur, dass jenes Buch seither den Namen seines Finders trägt und so zum Voynich-Manuskript wurde. Das Manuskript besitzt die Maße von 17,8 x 25,4 Zentimetern und umfasst 116 Doppelseiten;, 14 dieser Seiten fehlen ganz offensichtlich. Darüber hinaus ist es aus hellbraunem Pergamentpapier, in einem flüssigen Schriftbild beschrieben, das jedoch noch nie zuvor gesehen wurde, und genau das macht es in seiner Form einzigartig. Die
Seiten bestehen aus einem dünnen Pergament, das an leicht schmieriges
Butterbrotpapier erinnert, aber nachweislich mehrere hundert Jahre alt
ist. Das hohe Alter des Manuskriptes ist bestätigt und wird überwiegend
auf das 13. Jahrhundert datiert. Gegenwärtig kann es noch immer als
eines der am Besten verschlüsselten Systeme gelten, das offenbar sogar
schwieriger zu knacken ist als die im zweiten Weltkrieg verwendete Navaho-Sprache. Heute befindet sich das Jahrhunderte alte Werk in der Beinecke Rare Book BibliothekYale Universität und hütet noch immer sein Geheimnis . . . Was ist das Voynich-Manuskript? Übersetzungsvorschläge via Kommentaren erwünscht! ;D
4 comments 0 trackbacks
comment von: Goban am 25.08.2007 18:41
Ich nehm die sektion 6 :-) rezepte und schlüssel
comment von: webEngine am 25.08.2007 07:23
Du hast ein gutes Gefühl, Goban! Und du stehst nicht allein damit, denn dieser Gedanke wurde schon früher von prominenter (wissenschaftlicher) Seite vorgetragen. Möglicherweise ist die Seitenauswahl oben verantwortlich, was aber nicht tragisch ist, denn das Manuskript besteht aus verschiedenen Kapiteln; ich schlage dich als Experten - für welches Kapitel denn nun genau? - vor: Gliederung: 1 „Kräuterkundliche“ Sektion, 2 „Astronomische“ Sektion, 3 „Anatomisch-balneologische“ Sektion, 4 „Kosmologische“ Sektion, 5 „Pharmazeutische Sektion“, 6 „Rezepte“ und „Schlüssel“... Nun? ----- Und - ja, Mo, darüber bin ich ganz hervorragend unterrichtet... :) x
comment von: MoChride am 24.08.2007 19:03
... endlich mal was g´scheits ... *lachDichAn* gute idee, herr zwilling ;) .x. wieso bist da nicht schon viiiiel früher drauf gekommen?! - meinen übersetzungsansatz hierzu kennst ja bereits aus realen, lebhaften diskussionen :)
comment von: Goban am 24.08.2007 17:52
meine unwissenheit sagt mir, es hat was mit dem "jungbrunnen" zu tun. möglicherweise eine art anleitung...
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