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27.08.2007 15:57

Feurige Rezepte wilder Reitervölker





Feuertoast (Rezept der Sarazenen)

Scheibe Toast (Jumbo), Vital- oder Roggenbrot mittelbraun toasten und mit Butter bestreichen

2 Knoblauchzehen kleinschneiden, etwa 2/3 davon auf die gebutterte Toastfläche verteilen und etwas salzen

Mit dünn geschnittener original ungarischer (Pick) Salami üppig belegen (also 3 Lagen), es ist von besonderer Bedeutung wirklich ungarische Salami zu verwenden, sonst wird’s nicht schmecken (!)

Eine Tomatenscheibe, ca. 5mm dick aus der Mitte der Tomate herausschneiden und auf das mit Salami belegte Toast legen

Salzen (bevorzugt Tomatensalz) und geschrotetes Chili darüber mahlen (auch Chili-Öl oder Tabasco sind vorstellbar, Hauptsache richtig scharf), den Rest des Knoblauchs und eine Zwiebelscheibe auf die Tomate geben

Schließlich zwei Scheiben Käse auflegen; man kann Schmelzkäse-Scheiben verwenden, ich empfehle normale Emmentaler-Scheiben (keine Toast-Scheibletten) und mit italienischen Kräutern reichlich bestreuen, auch Kräuter der Provence sind vorstellbar…
Das so vorbereitete Toast nun im Ofen (oder Mini-Ofen) ca. 5 Minuten überbacken, bis der Käse goldbraun verlaufen ist.
 



Entnehmen, auf einem Holzbrett

mit Steakmesser servieren:

Bon appétit!


(Dazu schmeckt ein Glas Chianti)

 




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Steppenbrand (Rezept der Hunnen)


2 Teelöffel schwarzer Tee (Assam), Mate oder (besonders zu empfehlen) Rooibos, 3 gemahlene schwarze Pfefferkörner, eine Prise Cayennepfeffer, etwas Zimtrinde (hilfsweise Zimt), 1-2 Stück Kardamon, 1-2 Nelken, Ingwer, und wer mag zusätzlich eine Spur Fenchel und Anis


in ca. 200 ml Frischmilch 3,5-3,8% erhitzen (nicht kochen) und ca. 7 Minuten ziehen lassen, nach Geschmack süssen






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5 l Gulaschsuppe à la Chef (nach einer Überlieferung der Skythen)

7-10 Zwiebeln und ca. 5 Knoblauchzehen (der Knoblauch soll später nicht hervorschmecken) klein schneiden und in Olivenöl glasig braten, 1 kg Rindfleisch vom Bug (möglichst mager und fein, von allem befreit) würfeln, salzen, evtl. eine Handvoll Suppenknochen, dazugeben, anbraten, mit 3-4 l Wasser und 1 Flasche Rotwein (Amselfelder passt gut, sollte ein eher lieblicher sein) auffüllen, zusätzlich 1-2 Esslöffel Salz (oder anteilig Brühwürfel), 1 gehäuften Teelöffel Kümmel, 1 Teelöffel Zucker, 1 kleinen Beutel gemahlenen Rosenpaprika (125-150 g), ca. 2-3 in kleine Ringe geschnittene scharfe Pepperoni, 2-3 halbierte grüne Paprika (geschmackshalber mitkochen; man kann auch gelbgrüne Paprika vom Türken verwenden, keinesfalls aber rote!) sowie 2-3 Karotten (geschmackshalber) und evtl. ein Stück Sellerie dazugeben. Ca. 50 Minuten köcheln lassen , dann Paprikahälften , Karotten, Suppenknochen ung ggfls.Sellerie entfernen. Nun ca. 1 kg gewürfelte Kartoffeln (sollte etwa der Menge Fleisch entsprechen) dazugeben und weiterköcheln bis die Kartoffeln gar sind. (Wer mag kann nun noch Nockerln reingeben.) Mit weiterem Rotwein abschmecken und servieren. Dazu kann neben einem kräftigen südländischen Rotwein (Chianti, Sangre de Toro) ein Stück Weißbrot gereicht werden. Wer es nicht eilig hat, isst erst am nächsten Tag von der Gulaschsuppe, denn dann schmeckt sie – wie von Eintopfgerichten bekannt – noch um einiges besser. Man kann auch bedenkenlos eine Portion für den späteren Genuß einfrieren… ;-) Voilá! Wohl bekomms… :-)



 



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