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webEngine » blog » Bloodsport 3


     
31.05.2008 00:23

Bloodsport 3


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Die schädigende Wirkung vieler Chemikalien, denen der Mensch im Alltag kaum ausweichen kann, ist längst bekannt. Verboten sind sie oft nicht - weil die letzte wissenschaftliche Bestätigung fehlt, die nur langfristige Tests liefern könnten.

- Vergiftung des Volkes: Die Höchstwerte für Pflanzenschutzgifte sind von der Bundesregierung laufend heraufgesetzt worden. Die heute zulässigen Giftmengen liegen oft über den Tagesdosen, die das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) festgelegt hat. 1999 waren in einem Kilo Äpfel nur 0,01 Milligramm des Pilzbekämpfungsmittels Chlorthalonil erlaubt. Heute ist ein Milligramm, also die hundertfache Menge des Stoffes zulässig, der im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Mehrfachbelastungen mit Pestiziden, die teilweise sogar verboten wurden, sind an der Tagesordnung. Bei Tomaten, Trauben, Erdbeeren oder Paprika kommen solche Verstöße besonders häufig vor. Mehr bei
http://www.greenpeace.de/themen/chemie/pestizide_lebensmittel

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,4344469,00.html

Auf unsere Regierung ist also kein Verlass. Da hilft nur noch konsequent Bio zu kaufen.

- Lebensmittelzusätze: Die Nahrungsmittelfarbstoffe Tartrazin (E102), Gelborange S (E110), Azorubin (E122), Cochenillerot A (E124) und der Konservierungsstoff Natriumbenzoat (E211) sind Zusatzstoffe, die besonders häufig und in vielen von Kindern verzehrten Lebensmitteln verwendet werden, wie zum Beispiel Süßigkeiten, Snacks oder Limonaden. Sie alle stehen im Verdacht, Kinder hyperaktiv zu machen! Mehr bei
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/13534/1.html

- Acrylamid in der Nahrung: Das krebserregende Acrylamid entsteht vor allem beim Rösten, Braten und Frittieren bestimmter stärkehaltiger Lebensmittel. Erstaunlich hohe Konzentrationen fanden sich unter anderen in Bratkartoffeln, Kartoffelchips, Knäckebrot, Kaffeepulver und Pommes frites. Mediziner raten, die Ernährung variabel zu gestalten und wenig Pommes und Chips zu essen. Speisen sollten möglichst schonend zubereitet und nur kurz bei großer Hitze gebraten werden!
Quelle: Badisches Tagblatt vom 18.11.2002

- Nanotechnologie in Kunststoffen, Lebensmitteln und Cosmetics kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen! Allgemein besteht das grösste Risiko in einer unkontrollierten Verbreitung von Nanopartikeln im ganzen Körper und zwar über die Blutbahn. Nano-Teilchen sind noch kleiner als feinste Staubpartikel. Und Feinstäube sind berüchtigt dafür, dass sie tief in die Lunge eindringen und die Gesundheit schwer schädigen. "Man könnte Nanopartikel durchaus als eine neue Klasse von Feinstäuben bezeichnen", sagt Volkmar Richter vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme in Dresden.
Leider gibt es noch keine Deklarationspflicht für Nanomaterialien.
http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/fokus/00118
http://www.morgenpost.de/content/2006/11/20/wissenschaft/866754.html
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14828
http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews

- Bleivergiftung durch Kerzen: Um Kerzendochte härter zu machen und zum längeren Brennen zu bewegen, mischen die Kerzenhersteller nun Blei in den Docht. Mit einer vier Stunden brennenden Kerze - oder aber auch vier eine Stunde brennenden Kerzen - sind die Grenzwerte bereits 13-fach überschritten. Auch in weit entfernten Räumen im Haus werden die Blei-Grenzwerte noch überschritten. Das schadet besonders Kindern! Mehr bei
http://www.boorberg.de/juristerei/juristen/casanova.htm
http://www.medizin-forum.de/afp/medizin/020620162907.b4mjn41n.html

- PET-Flaschen aus Polyethylenterephthalat haben Weichmacher (Phthalate) im Kunststoff. Der kann sich durch UV-Einstrahlung (Sonnenlicht) lösen und ins Getränk gelangen. Phthalate schädigen Leber und Spermien! Obwohl dies der Wissenschaft seit Jahren bekannt ist, hat sogar Granini vollständig auf PET umgerüstet. Auch liegt die Verwertungsquote von PET-Flaschen nur bei 72%.
PET-Flaschen wurden im Vergleich zu Glasflaschen vom Institut für Lebensmitteltechnologie der Universität Hohenheim untersucht. Mehr bei
http://www.uni-hohenheim.de/i3v/00068900/26187041.htm

- In Orangensaft und einigen Wellness-Drinks wurde die Druckchemikalie Isopropylthioxanthon (ITX) nachgewiesen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erklärte, fast die Hälfte aller gestesteten Säfte enthalten ITX. Auch in Wellness- und Fitness-Wassern stecken oft krebserregende und keimzellschädigende Substanzen. Manche enthalten mehr Benzol und Arsen als für Trinkwasser erlaubt ist. Hinzu kommen Schwermetalle, Konservierungsstoffe, künstlicher Süßstoff und biotechnische Aromen. Mehr bei
http://www.taz.de/pt/2006/02/08/a0113.1/text
http://www.sueddeutsche.de/,trt1m1/wissen/artikel/311/69242
ÖKO-Test 9/2006

- Weichfolie-Lebensmittelverpackungen aus PVC sehen zwar appetitlich und hygienisch einwandfrei aus, bringen aber auch Weichmacher in die Lebensmittel. Weichmacher in Lebensmittel-Verpackungen stehen seit Jahren im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden. Jetzt stellte sich heraus, dass schon winzige Mengen der Substanz namens Bisphenol A die Hirnentwicklung bei Kindern und Ungeborenen stören könnten. Mehr bei
http://www.dradio.de/cgi-bin/es/neu-pollmer/121.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,389538,00.html

>>> Die Produktion von PVC für Flaschen, Fensterrahmen, Kleidung etc. allein in Europa erzeugt genug giftiges Dioxin, um jeden Erdenbürger mit mehr als der jährlich zu ertragenden Maximaldosis zu "versorgen".

- Antimikrobielle Wischlappen gelten als hygienisch. Dafür stecken in ihnen Stoffe, die Bakterien abtöten - und Allergien auslösen.

- Babyfläschchen aus Polycarbonat beinhalten Bisphenol A. Wird das Fläschchen erwärmt, gelangt der Stoff in die Milch und dann in den Körper. Er wirkt wie das weibliche Hormon Östrogen - und wird für Frühreife und Unfruchtbarkeit verantwortlich gemacht.

- Computer dampfen bromierte Flammschutzmittel aus, die umweltschädlich sind. Sie verhindern, dass Elektrogeräte Feuer fangen.

- Deos können synthetische Moschusdüfte enthalten, die die Haut reizen und Allergien verursachen.

- Erdbeeren sind oft mit Giften vom Acker belastet.

- Filzstifte enthalten Schwermetalle wie Antimon, das als Krebs erzeugend gilt.

- Gummipuppen werden durch Phthalate biegsam. Weil diese Leber und Spermien schädigen, sind sie in Babyspielzeug verboten, sonst aber erlaubt.

- Weichspielzeuge für Kinder mit gesundheitsgefährdenden Chemikalien wie Phthalaten und zinnorganischen Verbindungen belastet.

- Hamburger werden oft in fettundurchlässiges Papier gewickelt, das mit perfluorierten Substanzen behandelt ist. Diese stören den Stoffwechsel.

- Isomatten sind schlecht für die Nerven, weil in ihnen phosphororganische Verbindungen stecken.

- Jogginghosen werden gegen Schweiß geschützt. Als Anti-Mief-Stoff nehmen Hersteller oft Triclosan, das die Leber schädigt.

- Kondome sind häufig mit Krebs erregenden Nitrosaminen belastet.

- Lederschuhe werden mit giftigen Färbe- oder Gerbemitteln behandelt. Beispiel: Krebs erregende Chromsalze.

- Muttermilch ist mit dem giftigen Pestizid DDT belastet, das schon seit gut 30 Jahren verboten ist.

- Nachtlager: Aus Matratzen gasen gleich mehrere Stoffe aus, die einem den Schlaf rauben.

- Orientteppiche werden mit synthetischen Pyrethroiden unappetitlich für Motten. Die Stoffe lösen Nervenschäden aus.

- Plastiklatschen können Tributylzinn enthalten, das das Immun- und Hormonsystem schädigt.

- Quietschenten weisen manchmal Kadmium auf, das die Knochen angreift und das Nervensystem schädigt.

- Röcke werden häufig bügelfrei gemacht - mit Formaldehyd, das Allergien auslösen kann.

- Shampoo kann den Riechstoff Lyral enthalten. Der wird verdächtigt, Allergien auszulösen.

- Teflonpfannen: Damit das Ei nicht anpappt, sind sie mit umweltgefährdenden Antifluorchemikalien ausgestattet.

- UV-Schutz in Sonnencreme: Chemische Filter stehen im Verdacht, wie Hormone zu wirken.

- Vampirblut: Im Menschenblut sind etliche gefährliche Chemikalien nachweisbar.

- Waschmittel: Häufig wird Nonylphenol eingesetzt, das den Hormonhaushalt schädigt und Allergien auslöst.

- XXL-Hawaiihemden werden mit Organozinnverbindungen UV-beständig. Die Stoffe schaden Leber, Nerven und Immunsystem.

- Yps und andere Zeitschriften: In der Druckerschwärze stecken Lösemittel, die die Nerven schädigen.

- Zelte können Cyclohexan ausgasen, das Kopfschmerzen und Schwindel hervorruft.

Quelle: taz Nr. 7822 vom 17.11.2005, Seite 1, Seite 3


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