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webEngine » blog » Über das Jenseits


     
10.06.2008 13:37

Realitäten + Wahrscheinlichkeiten


Der Geist bringt die Materie hervor. Man kann also kaum sagen, dass der Schöpfer auf seine Schöpfung herabblickt. Der Geist bringt das physische Sein aus gutem Grund hervor, so dass es keinen Anlaß gibt, gegen das Leben Widerwillen zu empfinden oder die Sinnesfreuden, die euch umgeben,  geringzuschätzen. Denn Lebensfreude und Entwicklung bedingen, dass ihr all eure Anlagen entfaltet und eure inneren Dimensionen mit Staunen und Enthusiasmus entdeckt. Mit der richtigen Einstellung ist daher durchaus möglich, die jenseitige Welt schon jetzt kennenzulernen. Ihr werdet sie nicht weniger liebevoll finden als diese. Äusserst wichtig wäre, alle eure düsteren Vorurteile über das Leben und den Tod vollkommen zu zerstreuen und euch davon freizumachen. Sie stehen nur eurem Fortschritt im Wege...

Bei starren, unbeugsamen Vorstellungen von Gut und Böse besitzt ihr nicht das notwendige Verständnis für die jenseitige Welt. Macht euch frei von Vorstellungen und Dogmen jeder Art. Ihr solltet geistig, psychologisch und spirituell so flexibel wie möglich sein und aufgeschlossen, denn was euch erwartet übersteigt euer derzeitiges Fassungsvermögen bei weitem.

Wichtig ist zu erkennen, dass sich eure Erfahrung nach euren Erwartungen richtet. Glaubt ihr, dass die Menschen schlecht sind, dann werdet ihr einfach das Gute im Menschen nie erfahren. Ihr werdet euch dagegen völlig verschliessen und die Menschen werden sich euch immer von ihrer schlechten Seite zeigen. Ihr werdet telepathisch dafür sorgen, dass andere euch nicht mögen, und werdet eure Abneigung auf sie projizieren...

Im Jenseits, wo das Bewusstsein nicht physisch orientiert ist, gibt es diesbezüglich grössere Freiheit: Gedanken und Gefühle werden ohne jeden zeitlichen Aufschub in die Realität umgesetzt. Wenn ihr also erwartet, Teufel anzutreffen, so werdet ihr selbst entsprechende Gedankenformen hervorbringen, ohne zu merken, dass es sich dabei um eure eigenen Schöpfungen handelt!

Grundsätzlich gilt:
Zunächst war der Geist, in sich ruhend, ohne Intention, quasi das Nichts, in dem alles angelegt war. Indem der Geist sich regte und damit sein "hochfrequentes Gleichgewicht" störte, entstand eine ("bremsende") Schwingung im Ozean von all-dem-das-ist, die (unablässig) das Sein hevorbringt (Trinität!). Die Schöpfung nimmt quasi folgenden Weg:

Gefühl ("Ursache") -> Idee ("Ziel") -> Gedanke ("Weg") -> Materialisierung

Einem sich selbst synchronisierenden Pulsschlag gleich drängt die Schöpfung aus der Leere des Nichts in das Sein. In dem Maß wie diese Synchronisation fortschreitet, nähert sich die initiierte Schöpfung der Materialisation; - einem Kristallisierungsprozess gleich. Die materiell existierende Welt ist gleichsam geronnener Geist, Bewusstsein auf niedriger Schwingungsstufe, wobei der Prozess, der die Substanz erschafft, unablässig (einer Wurzel gleich) über alle Ebenen am Wirken ist, ansonsten die Substanz nicht existieren würde. Wie ein breiter, alles umfassender Streifen, der sich einem Pfeil gleich verjüngt und zum Punkt wird.

Das Ende des körperlichen Lebens führt den Menschen nun einen Schritt zurück, vom Punkt des eingeschränkten materiellen Daseins ein stückweit in die entgegengesetzte Richtung, dem sich allem gegenüber öffnenden Pfeil (umgekehrt betrachtet also). Wenn der Mensch nun, wenn er es im Leben schon versäumt hat, - im Augenblick des Todes, da ihm die Selbsterkenntnis seiner wahren Natur möglich gemacht wird - diese Chance nutzt, kann er den Spagat schaffen, sich selbst erkennen und den Brückenschlag zwischen beiden Extremen seiner Natur vollziehen. Denn der Mensch ist diese Brücke, jeder Punkt dieser Brücke zu 100%. Die Brücke umfasst alle Frequenzen seiner Identität. Dies zu erkennen, sich selbst zu erkennen, ist der Sinn des Lebens, ist einziger Grund der Schöpfung, Gottes Wunsch, sich selbst zu erfahren und kennenzulernen... Erfüllen wir ihm, der uns das Leben gab, diesen Wunsch, geben wir ihm, uns, das Feedback, verwirklichen wir die Einheit, statt uns (individualistisch) dagegen zu sträuben! Nehmen wir uns als den Ozean wahr, statt als Tropfen!

Und wir werden erkennen:
Was wir den Pflanzen und Tieren, der Erde überhaupt antun, tun wir uns selbst an. Es wird über uns kommen wie eine Saat, die allmählich aufgeht...

Denn wenn der Ozean vergiftet wird - wie könnte der in ihm enthaltene Wassertropfen davon unberührt bleiben?








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