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15.10.2007 22:52

"Martial Arts": Von Christoph Columbus und anderen Christen





Der Schlächter im Auftrag der spanischen Krone: C. Columbus


(1451 (?) in Genua; † 20. Mai 1506 in Valladolid) war ein genuesischer Seefahrer in spanischen Diensten, dem gemeinhin die Entdeckung Amerikas zugeschrieben wird.)



Was man mit Sicherheit sagen kann, ist, dass Kolumbus der letzte Entdecker Amerikas war. Er war es, der die Eroberung Amerikas durch die Europäer und die Vernichtung der "indianischen" Völker einleitete. Auf seiner zweiten Reise kehrte Kolumbus 1493 mit 17 Schiffen und einer Besatzung von 1.500 Mann in die Neue Welt zurück. Mit Errichten seines ersten Lagers auf der Insel Hispaniola, dem heutigen Haiti und der Dominikanischen Republik, begann die Vernichtung der indianischen Bevölkerung

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Das Vorgehen der Spanier gegen die Indianer ist in den Aufzeichnungen von Bartolomé de Las Casas, einem Dominikanermönch und Juristen, der 1502 nach Kuba emigrierte, beschrieben. Las Casas berichtet in seiner seit jeher polarisierenden Streitschrift "Kurzbericht über die Verwüstung Westindiens" 1542 unter anderem von

Massenmorden, Verbrennungen, Vergewaltigungen und Zerstückelungen, wobei auch Kinder, Schwangere oder Alte nicht verschont wurden.

Auf der dritten Reise (1498-1500) begann Kolumbus mit der Verteilung von Pflanzland und der Zuteilung von Indios an einzelne Siedler. Diese "Verteilungen" (Repartimientos) wurden später Encomiendas (encomendar = anvertrauen) genannt. Die Encomederos hatten die Auflage, die Indios zum Christentum zu bekehren und für ihren Schutz zu sorgen; doch sie hatten auch das Recht, von den Eingeborenen Abgaben zu verlangen. Missbräuche waren die Folge und das Encomienda-System verkam alsbald zu einer Form der Sklaverei zu Gunsten der Plantagen- und Minenbesitzern. Zwangsarbeit und andere schlechte Lebensbedingungen führten bei den Indios zum Verlust des sozialen Gefüges, als Folge davon Unfruchtbarkeit ("Gebärstreik") und Selbstmorden. Ein großer Teil der Bevölkerung starb nicht durch direkte Gewalt, sondern infolge von Landraub und Versklavung. Die Bevölkerungszahl Hispaniolas sank von geschätzten 400'000 bis 1 Million zur Zeit der ersten Entdeckungsfahrt auf ca. 100.000 im Jahr 1504. Bis 1514 sank ihre Zahl auf 22.000 und 1542 waren es laut Las Casas "kaum noch 200", die am Leben waren. Die Zahl der Einwohner des karibischen Raumes vor dem Eintreffen von Kolumbus betrug schätzungsweise bis zu 15 Millionen.

 

Christoph Kolumbus,  ehemaliger Sklavenhändler, später Heiliger Kreuzfahrer, begann die Eroberung der Neuen Welt, wie üblich zum Zwecke der Verbreitung des Christentums Schon wenige Stunden nach der Landung auf der ersten bewohnten Insel, auf die er in der Karibik stiess, liess er sechs Eingeborene gefangennehmen und fortschaffen, die, so schrieb er, "gute Diener und Knechte abgeben müssten, und die man leicht zum Christentum bekehren könnte, denn wie mir schien, gehörten sie gar keiner Religion an" Während Kolumbus so die Ureinwohner als "Götzendiener" bezeichnete und als "Sklaven, soviel auch immer die Spanische Krone geliefert haben möchte," beschrieb sein Kumpan Michele de Cuneo, ein italienischer Edelmann, die Eingeborenen als "Tiere", denn "sie essen, wenn sie Hunger haben," und sie "lieben sich ganz offen, wann immer ihnen danach ist"

Auf jeder Insel die er betrat, rammte Kolumbus ein Kreuz in den Boden, "und verlas die erforderliche Verlautbarung" - das Requerimiento - um die Insel im Namen seiner Christlichen Herren für Spanien in Besitz zu nehmen Und "niemand erhob Einspruch" Sollten die Indianer freilich ihre Zustimmung verweigern oder vielleicht schlicht kein Wort Spanisch verstehen?, hiess es im Requerimiento weiter: "Hiermit garantiere ich, dass wir mit Gottes Hilfe und aller Macht in Euer Land eindringen werden, gegen Euch Krieg führen werden, um Euch dem Joch und der Herrschaft der Kirche zu unterwerfen wir werden Euch jeden erdenklichen Schaden zufügen soviel wir nur immer vermögen, gerade so wie widersetzlichen Vasallen, die ihren Herrn nicht anerkennen und nicht gehorchen wollen, sondern widersprechen"

Entsprechend lauteten auch die Worte von John Winthrop, dem ersten Gouverneur der Massachusetts Bay Colony: rechtfertigt die Unternehmung der geplanten Pflanzung in Neuengland, das Evangelium in jene Teile der Welt zu bringen, und daselbst ein Bollwerk gegen das Reich des Antichrist zu errichten Im Schnitt gingen schon zwei Drittel der Ureinwohner an den von Europäern eingeschleppten Pocken zugrunde, bevor es überhaupt zu Gewalttätigkeiten kam Das allerdings war den Christen selbstverständlich "ein wunderbares Zeichen der unermesslichen Güte und Vorsehung Gottes!"

So schrieb zum Beispiel der Gouverneur der Massachusetts Bay Colony 1634, "was die Eingeborenen betrifft, so sind sie fast alle an den Pocken gestorben, und so hat denn der HERR unseren Anspruch auf unseren Besitz geklärt" Allein auf der Insel Hispaniola, nach den ersten Besuchen durch Kolumbus, betrauerten die eingeborenen Arawak, ein vergleichsweise harmloses und glückliches Volk, das auf einer Insel üppiger Ressourcen lebte, einem wahren Paradies, bald fünfzig Tausend Tote Die überlebenden Indianer fielen spanischen Angriffen, Morden, Vergewaltigungen und der Versklavung zum Opfer
Einer der Täter berichtete: "So viele Indianer waren tot, dass man sie gar nicht zählen konnte Über das ganze Land verstreut lagen überall tote Indianer Der Gestank war durchdringend und pestilenzialisch"

Der indianische Häuptling Hatuey floh mitsamt seinem Volk, wurde aber gefangengenommen und lebendig verbrannt Als "sie ihn auf den Scheiterhaufen banden, bat ihn ein Franziskanerbruder inständig, er möge Jesus sein Herz öffnen, damit seine Seele in den Himmel eingehen könne, anstatt in die Verdammnis hinabzufahren Hatuey erwiderte, wenn der Himmel der Ort sei, an den die Christen kämen, ziehe er die Hölle vor" Was dann mit seinem Volk geschah, beschrieb ein Augenzeuge: "Den Spaniern gefiel es, sich allerlei absonderliche Grausamkeiten einfallen zu lassen Sie machten auch breite Galgen, so, dass die Füsse beinahe die Erde berührten um der Erstickung vorzubeugen, hingen zu Ehren des Erlösers und der zwölf Apostel je dreizehn und dreizehn Indianer an jeden derselben, legten dann Holz und Feuer darunter, und verbrannten sie lebendig"

Bei anderen Gelegenheiten erfand man weitere Lustbarkeiten: "Die Spanier hackten den einen den Arm ab, anderen die Hüfte oder ein Bein, um manchen mit einem Schlag den Kopf abzutrennen, nicht anders als Metzger, die Schafe für den Markttag schlachten Sechshundert, einschliesslich des Kaziken, wurden so abgeschlachtet wie wilde Tiere Vasco de Balboa liess vierzig von ihnen von Hunden zerreissen"

Die "Bevölkerung der Insel, die auf etwa acht Millionen zur Zeit von Kolumbus Ankunft geschätzt wird, war so bereits um die Hälfte oder gar zwei Drittel gesunken, noch ehe das Jahr 1496 zu Ende ging" Schliesslich, nachdem die Einwohner der Insel völlig ausgerottet waren, sahen sich die Spanier "gezwungen", ihre Sklaven von anderen Karibikinseln zu importieren, die jedoch bald dasselbe Schicksal erlitten So "wurden die Millionen von Ureinwohnern der Karibik in weniger als einem Vierteljahrhundert effektiv liquidiert"
"In weniger als der normalen Lebensspanne eines einzigen Menschen wurde damit eine ganze Kultur von Millionen Menschen, die für Tausende von Jahren in ihrer Heimat ansässig gewesen waren, ausgerottet"

"Und darauf wandten die Spanier ihre Aufmerksamkeit dem Festland von Mexiko und Zentralamerika zu Das Gemetzel hatte noch kaum begonnen Die edle Stadt Tenochtitlán Mexico City kam als nächstes" Hernando Cortez, Francisco Pizarro, Hernando DeSoto und Hunderte anderer spanische Konquistadoren plünderten und zerstörten süd- und mittelamerikanische Zivilisationen im Namen ihres Herrn Jesus Christus DeSoto plünderte ausserdem noch Florida - die "Blühende"
"Als sich das 16 Jahrhundert dem Ende zuneigte, hatten sich etwa 200 000 Spanier in Amerika angesiedelt Zu diesem Zeitpunkt waren wahrscheinlich schon mehr als 60 000 000 Ureinwohner tot" Natürlich verhielten sich die ersten Siedler auf dem Gebiet der heutigen USA kein bisschen anders

Obwohl kaum einer der Siedler ohne indianische Hilfe den Winter überlebt hätte, machten sie sich schon bald daran, die Indianer zu vertreiben und auszurotten Der Krieg nordamerikanischer Indianer untereinander war eine vergleichsweise harmlose Angelegenheit, gemessen an dem, was in Europa üblich war, und diente eher dem Ausgleich von Beleidigungen, keineswegs aber dem Erobern von Land So wunderten sich denn auch die christlichen Pilgerväter: "ihre Kriege sind bei weitem nicht so blutig", und daher gebe es "auf beiden Seiten kein grosses Gemetzel" Tatsächlich könne "es vorkommen, dass sie sieben Jahre Krieg führen und dabei nicht einmal sieben Mann umkommen", Ausserdem war es bei Indianern üblich, die Frauen und Kinder des Gegners zu verschonen

Im Frühsommer 1612 fanden einige englische Siedler das Leben der zumeist freigiebigen und freundlichen Indianer so verlockend, dass sie Jamestown verliessen - "die Müssiggänger flüchteten zu den Indianern", um bei diesen zu leben womit vermutlich auch einem sexuellen Notstand abgeholfen wurde Doch "Gouverneur Thomas Dale liess sie zusammentreiben und exekutierte sie: 'Einige liess er hängen, einige verbrennen, andere aufs Rad flechten, wieder andere wurden auf Pfähle gespiesst, und einige erschossen'

Selbstverständlich blieben derlei elegante Massnahmen den Engländern vorbehalten: "Das war die Verfahrensweise bei jenen, die sich wie Indianer verhielten Für diejenigen aber, die dabei gar keine Wahl hatten, eben weil sie die Urbevölkerung von Virginia waren," machte man gleich tabula rasa: "als ein Indianer von einem Engländer beschuldigt wurde, eine Tasse gestohlen zu haben und sie nicht wieder hergab, war die englische Reaktion darauf Gewalt: man attackierte die Indianer und brannte ihr ganzes Dorf nieder" Auf dem Gebiet des heutigen Massachusetts verübten die Pilgerväter der Kolonien einen Völkermord, der als "Krieg der Pequots" in die Geschichte eingegangen ist Die Mörder waren jene puritanischen Christen Neuenglands, die selbst vor religiöser Verfolgung aus ihrer alten Heimat England geflohen waren

Als man einen Engländer tot auffand, der möglicherweise von Kriegern der Narragansett umgebracht worden war, wollten die Puritaner Blut sehen Obwohl der Häuptling der Narragansetts um Schonung bat, bliesen sie zum Angriff Irgendwie scheinen sie unterwegs aber aus dem Auge verloren zu haben, auf was sie eigentlich aus gewesen waren, denn als sie später von einigen Pequot begrüsst wurden, die selbst seit langem mit den Narragansetts in Fehde lagen, griffen die puritanischen Truppen die Pequots an und brannten ihre Dörfer nieder Der Kommandant der Puritaner, John Mason, schrieb nach einem der Massaker: "Und fürwahr, solchen Schrecken brachte der Allmächtige über ihre Seelen, dass sie vor uns flohen, geradewegs in die Flammen, wo viele von ihnen zugrunde gingen Gott kam über sie und hohnlachte über seine Feinde, die Feinde seines Volkes, und liess sie zu einem Feuerofen werden So richtete der HERR die Heiden, und häufte die Toten auf": Männer, Frauen, Kinder

Und so "gefiel es denn dem HERRN, unsere Feinde ins Hinterteil zu treten, und uns ihr Land zum Erbteil zu geben" Da Mason davon ausgehen konnte, dass seine Leser ihre Bibel kannten, brauchte er nicht noch die Worte zitieren, die sich hier anschliessen: "Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst Du nichts, was Atem hat, am Leben lassen Vielmehr sollst du sie der Vernichtung weihen, so wie es der Herr, dein Gott, dir zur Pflicht gemacht hat" 5Mose 20 Sein Kumpan Underhill erinnerte daran, wie "eindrucksvoll und trübselig der blutige Anblick für die jungen Soldaten war", doch, so versicherte er seinen Lesern, "manchmal bestimmt die Heilige Schrift nun einmal, dass Frauen und Kinder mitsamt ihren Eltern untergehen müssen"
Andere Indianer fielen Giftanschlägen zum Opfer Die Siedler richteten sogar Hunde speziell darauf ab, Indianer zu jagen und kleine Kinder von den Armen ihrer Mütter zu reissen und zu zerfleischen Um sie mit ihren eigenen Worten zu zitieren: "Bluthunde um sie zu jagen und Mastiffs, sie zu ergreifen" Hierbei hatten sich die Puritaner von den Methoden ihrer spanischen Zeitgenossen inspirieren lassen So ging das fort, bis die Pequot nahezu ausgerottet waren

Die Handvoll Überlebender wurde dann "unter die Siedler verteilt, um in Knechtschaft zu leben John Endicott und sein Pastor schrieben an den Gouverneur und erbaten sich ihren 'Anteil' an den Gefangenen, 'insbesondere eine junge Frau oder ein Mädchen, und einen Knaben, wenn es beliebt' Andere Indianerstämme erlitten dasselbe Geschick

So kommentierten die frommen Ausrotter: "Gottes Wille, der uns zuguterletzt doch Grund gibt zu sagen: 'Wie herrlich ist seine Güte! Wie herrlich ist seine Pracht!"

"Und so brachte sie denn unser Herr Jesus dazu, sich vor ihm zu verneigen und Staub zu lecken!" Wie noch heute, war das Lügen zur höheren Ehre Gottes, oder zu ihrem Vorteil gegenüber Heiden, für die damaligen Christen erlaubt: "Friedensverträge wurden bereits mit der Absicht unterzeichnet, sie zu brechen So riet etwa der Staatsrat von Virginia, wenn die Indianer 'nach dem Vertragsabschluss erst beruhigt sind, haben wir nicht nur den Vorteil sie zu überraschen, sondern auch ihren Mais zu schneiden'"

Im Jahre 1624 hackten etwa sechzig schwerbewaffnete Engländer 800 wehrlose indianische Männer, Frauen, und Kinder in Stücke Bei einem einzigen Massaker während des "King Philip's War" von 1675-1676 wurden etwa "600 Indianer umgebracht Der angesehene Pastor der Zweiten Kirche von Boston, Cotton Mather, bezeichnete das Massaker später als 'Grillpartie' Um zusammenzufassen: Vor der Ankunft der Engländer hatte die Bevölkerung der Abenaki im westlichen New Hampshire und Vermont etwa 12 000 gezählt Weniger als ein halbes Jahrhundert waren noch etwa 250 am Leben geblieben - eine Vernichtung von 98% Das Volk der Pocumtuck hatte mehr als 18 000 gezählt, fünfzig Jahre später war ihre Zahl auf 920 gefallen - 95% waren tot Das Volk der Quiripi-Unquachog hatte etwa 30 000 gezählt, nach fünfzig Jahren blieben gerade noch 1500 am Leben - 95% waren tot Das Volk der Massachusetts hatte mindestens 44 000 Personen gezählt, nach fünfzig Jahren lebten kaum noch 6000 - 81% waren tot
Dies sind nur einige Beispiele der Vielzahl von Stämmen, die vor der Ankunft der Christen in Nordamerika lebten All dies geschah noch vor der grossen Pockenepidemie der Jahre 1677 und 1678 Und das Blutbad hatte gerade erst begonnen

All das war erst der Beginn der Kolonisation durch Europäer, vor der eigentlichen Zeit des sogenannten Wilden Westens
Im ganzen kamen wahrscheinlich mehr als 150 Millionen Indianer in Nord- und Südamerika zwischen 1500 to 1900 ums Leben, im Durchschnitt etwa zwei Drittel durch von Europäern eingeschleppte Pocken und andere Epidemien wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass seit etwa 1750 Indianer durch infizierte Geschenke auch absichtlich angesteckt wurden Damit bleiben noch immer 50 Millionen, deren Tod direkt auf Gewalt, unmenschliche Behandlung oder Sklaverei zurückzuführen ist Und in etlichen Ländern, wie zum Beispiel Brasilien und Guatemala, setzt sich das - auf kleiner Flamme sozusagen - bis heute 2002 fort.

 In weniger als einer Generation waren die Menschen, die seit Jahrhunderten in dieser Gegend gelebt hatten, ausgelöscht. Die Vernichtung dieser amerikanischen Ureinwohner war nur der Anfang des Unheils, das die englischen Missionen der »Zivilisierung« und »Christianisierung« über diesen Kontinent brachten. Dieses Experiment führte dazu, daß die Überlebenden der sogenannten Indianer im Land ihrer stolzen Mütter und Väter zu Bettlern und Almosenempfängern degradiert wurden.


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4 comments   0 trackbacks
comment von: christleen am 08.12.2007 08:01
în meinem geschichtebuch steht, dass viele indianern versklavt wurden und zwangsarbeit leisten mußten, die männer in den bergwerken, die frauen mit den kindern am feld. die frauen konnten durch die harte arbeit ihren babys keine milch mehr geben und tausende erwürgten ihre säuglinge aus verzweiflung weil sie sie nicht elendiglich verhungern sehen konnten. so grässlich...
 
comment von: webEngine am 08.12.2007 01:55
Und so berichten sie denn arrogant, selbstherrlich und gotteslästernd über ihre Massaker an der Urbevölkerung (zitiert aus dem BLOG): "Und fürwahr, solchen Schrecken brachte der Allmächtige über ihre Seelen, dass sie vor uns flohen, geradewegs in die Flammen, wo viele von ihnen zugrunde gingen. Gott kam über sie und hohnlachte über seine Feinde, die Feinde seines Volkes, und liess sie zu einem Feuerofen werden. So richtete der HERR die Heiden, und häufte die Toten auf": Männer, Frauen, Kinder. Und so "gefiel es denn dem HERRN, unsere Feinde ins Hinterteil zu treten, und uns ihr Land zum Erbteil zu geben" . . . - - - - - SO WAR DAS ALSO ANGEBLICH!!! Mir fehlen die Worte . . .
 
comment von: webEngine am 07.12.2007 23:26
Ja. So war der zivilisierte Europäer schon immer: Fährt nach Amerika, rottet kurzerhand alle aus und stellt dann ein Schild auf "Alles mein!". Wer dann ein Haus bauen möchte, muss von ihm das Land abkaufen und teuer bezahlen. Später wird jener überall als Ehrenbürger geführt und ist ein angesehener, wohlhabender Mann. - - - - - Also: Einfach eine Ressource der Welt rücksichtslos unter den Nagel reissen und die Bevölkerung von heute auf morgen dafür zahlen lassen. So einfach funktioniert Kapitalismus . . . :-(
 
comment von: christleen am 07.12.2007 09:06
sehr guter blog! wir hatten das thema letztes jahr an der hak und unser lehrer hat uns gesagt, dass ca. 20 mio. indianer umgebracht wurden. es war kein unbesiedeltes land, dass die europäer eingenommen haben, sondern besiedelt von sehr vielen menschen, die einfach ausgerottet wurden. einfach schrecklich.
 
  

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